Wirtschaftsnachrichten für Ärzte | ARZT & WIRTSCHAFT

Gesundheitswesen

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Colchicin in der kardiovaskulären Sekundärprävention

IQWiG sieht Anhaltspunkt für Zusatznutzen für COLXI® (Colchicin 0,5 mg, 1 x tgl.) bei Patient:innen nach Myokardinfarkt

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Rahmen der frühen Nutzenbewertung für COLXI® (Colchicin 0,5 mg, 1 x tgl.), das zur Reduktion des Risikos ischämischer kardiovaskulärer Ereignisse bei erwachsenen Patient:innen nach Myokardinfarkt zusätzlich zur Standardtherapie zugelassen ist,1 einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen festgestellt.2 Mit COLXI® steht in Deutschland seit März 2026 eine Sekundärprophylaxe nach einem Myokardinfarkt zur Verfügung, die erstmals gezielt die kardiovaskuläre Inflammation adressiert.1
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News
Volles Wartezimmer in einer Arztpraxis
Ambulante Versorgung

Freie Ärzteschaft warnt: „Wartezeiten steigen, Eigenleistungen wachsen massiv"

Die Freie Ärzteschaft übt scharfe Kritik am Sparkurs der gesetzlichen Krankenkassen im ambulanten Bereich. Trotz bundesweitem Ärztemangel und zunehmender Wartezeiten forcierten die Kassen ihre Sparpolitik „kaltschnäuzig", so Verbandschef Wieland Dietrich. Seine Prognose: Patienten müssen sich auf längere Wartezeiten und deutlich mehr Eigenleistungen einstellen.
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Produktnews
Pflanzliche Therapieoption bei reduzierter Belastbarkeit

NEU: Adaptoplex® – Packt die Erschöpfung mit der Wurzel

Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und allgemeine Schwäche gehören zu den häufigen Beschwerdebildern in der ärztlichen Versorgung. Die Ursachen sind oft komplex und reichen von anhaltender Belastung im Alltag bis hin zu hormonellen Veränderungen. Entsprechend wächst der Bedarf an gut verträglichen, ergänzenden Therapieoptionen. Mit Adaptoplex® hat die BEH Pharma GmbH ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel auf den Markt gebracht, das zur Behandlung von Erschöpfungszuständen wie Müdigkeit und Schwäche eingesetzt wird. Der enthaltene Wirkstoff ist ein Trockenextrakt aus der Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus).
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News
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
Maßnahmen für eine dauerhafte Stabilisierung der Beitragssätze geplant

Bundesgesundheitsministerin Warken stellt FinanzKommission Gesundheit vor

Die Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, hat die Mitglieder der „FinanzKommission Gesundheit“ berufen. Sie sollen Maßnahmen für eine dauerhafte Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung erarbeiten. Besetzt ist die Kommission paritätisch mit zehn Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Ökonomie, Medizin, Sozialrecht, Ethik und Prävention.
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Noa Notes Grafik Patient jameda

Patientenzufriedenheit: Wie Sie sie steigern – und ihre wirtschaftliche Bedeutung

Patientenzufriedenheit gilt vielen als weiches Thema – als etwas, das begrüßt wird, aber nicht aktiv gesteuert. Dabei entscheidet sie mit darüber, wie viele Patienten wiederkommen, weiterempfehlen und gut bewerten. Damit wird sie zu einer betriebswirtschaftlichen Größe und nicht zu einer reinen Servicefrage. Dieser Leitfaden zeigt, woran Zufriedenheit hängt, wie sie sich messen lässt und welche Stellschrauben den größten wirtschaftlichen Effekt haben.
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Politik
Terminklender mit einer Figur
Experteninterview

Termingarantie beim Facharzt? Dr. Ulrich Tappe fordert realistische Versorgungspolitik ohne Budgetgrenzen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant, im Rahmen eines Primärarztsystems den Zugang zu Fachärzten über Hausärzte zu steuern und dabei eine Termingarantie einzuführen. Kritiker, darunter der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng), warnen jedoch vor den praktischen Herausforderungen einer solchen Garantie, insbesondere im Hinblick auf die bestehenden Budgetierungen und begrenzten Ressourcen in Facharztpraxen. Im Interview erläutert Dr. Ulrich Tappe, Vorsitzender des bng, welche strukturellen Hürden die fachärztliche Versorgung derzeit belasten und welche Maßnahmen aus seiner Sicht erforderlich sind, um eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen.
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Lächelnder Arzt

Rettet KI die ambulante Versorgung? Eine 69.000-Euro-Rechnung

Niedergelassene Ärzte arbeiten 52 Stunden pro Woche, ihre Reinerträge sinken trotz Honorarerhöhung um 1,7 Milliarden Euro. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was Künstliche Intelligenz an dieser Schieflage tatsächlich ändern kann. Eine einfache Rechnung zeigt: Allein der Dokumentationsaufwand lässt sich in vielen Praxen halbieren – mit messbaren Folgen für Wirtschaftlichkeit und Arbeitszeit.
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