Wirtschaftsnachrichten für Ärzte | ARZT & WIRTSCHAFT

FAQ & Glossar

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Arzthände am Tablet

Digitale Praxisorganisation: Die größten Einstiegshürden und wie man sie überwindet

Der Wunsch nach geringerem Verwaltungsaufwand und mehr Zeit für die Patientenversorgung wird in Praxen zunehmend größer. Dabei stellt sich jedoch die Frage, wer sich um die Beschaffung und Einführung neuer Lösungen kümmern soll, wenn das ganze Team mit dem Praxisalltag ausgelastet ist. Ein neues Tool, neue technische Anforderungen, Verknüpfungen und die Einarbeitung der Mitarbeiter:innen wirken oft wie eine zusätzliche Belastung. Dabei soll Digitalisierung genau das Gegenteil bewirken: Sie soll den Praxisalltag erleichtern.
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Kennzahlen

Mit Kennzahlen erleichtert sich der Praxisinhaber die Analyse des wirtschaftlichen Zustands einer Praxis. Sie lassen sich einteilen in Grundzahlen oder absolute Zahlen (z. B. Gewinn, Verlust, Schulden) und in Verhältniszahlen (z. B. Umsatz je Praxisstunde, Umsatz je Mitarbeiter, Sofortliquidität). Kennzahlen können eine hohe Aussagekraft besitzen und klar anzeigen, in welcher Situation eine Praxis ist. Sie dienen der Praxisleitung zur Entscheidungsfindung, um frühzeitig entsprechende Weichen stellen zu können. Zum anderen können sie für Betriebsvergleiche (Benchmarking) herangezogen werden.
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Kontenrahmen

Ein Kontenrahmen legt fest, wie Geschäftsvorfälle verbucht werden. Dazu geben sie Kontenklassen, Kontengruppen und einzelne Konten vor. Je genauer der Kontenrahmen auf die Eigenheiten einer Praxis zugeschnitten ist, desto genauere und bessere Informationen kann der Arzt aus seiner Buchführung erhalten. Für Ärzte, die ihre Abschlüsse über den Steuerberater laufen lassen, gibt es von deren Rechenzentrum (DATEV) einen Kontenrahmen (SKR 81), der auf die Besonderheiten von Arztpraxen zugeschnitten ist.
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Arzt und Ärztin am Computer
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Wie das PA-Studium Hausarztpraxen und Patient:innen stärkt

Was als persönlicher Entwicklungsschritt beginnt, ist für Hausarztpraxen heute ein Modell mit spürbarem Mehrwert. Für Silke Teufel war das duale Bachelorstudium zur Physician Assistant (PA) an der CBS University of Applied Sciences (ehemals EU|FH) der Weg in eine neue fachliche Rolle. Für die Hausarztpraxis, in der sie heute arbeitet, bedeutet dies mehr Struktur und Entlastung im Alltag. Und die Patient:innen profitieren vor allem von der besseren Erreichbarkeit und engeren Begleitung.
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Kontokorrentkredit

Der Kontokorrentkredit, auch Überziehungskredit oder Dispositionskredit genannt, gibt dem Inhaber eines Bankkontos die Möglichkeit, bis zu einer vereinbarten Summe sein Konto zu überziehen. Immer mehr Praxen nutzen dies zur Zwischenfinanzierung, wenn Gehälter fällig werden, aber größere Zahlungen noch ausstehen. Der Zinssatz für den Kontokorrentkredit richtet sich meist nach aktuellen Marktzinsen, ist jedoch in der Regel hoch kalkuliert. Die Zinsen werden aber nur für den tatsächlich genutzten Betrag fällig, der mit jeder Einzahlung auf dem Konto wieder sinkt.
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Kredit

Der Kredit ist meistens die zeitweilige Überlassung von Geld durch einen Kreditgeber (Gläubiger). Der Kreditnehmer (Schuldner) verpflichtet sich zur Rückzahlung des Kredits einschließlich Zinsen bis zu einem bestimmten Datum. Kredite unterscheiden sich in den Kreditkosten und Kreditbedingungen (z. B. Zweckbindung, Rückzahlungsfristen, Tilgungshöhen und Zinssätzen). Wie teuer ein Kredit unterm Strich wirklich ist, lässt sich ermitteln, indem die Gesamtsumme der Gebühren, Raten und Zinszahlungen bis zur vollständigen Rückzahlung addiert werden. Kreditgeber überprüfen vor der Gewährung eines Kredits in der Regel auch die Bonität des Kreditnehmers.
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Kassenärztliche Vereinigungen (KVen)

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie nehmen wie eine Behörde gegenüber ihren Mitgliedern hoheitliche Aufgaben wahr. Eine wesentliche Aufgabe der KVen ist die Sicherstellung der ambulanten Versorgung für die gesetzlich krankenversicherte Bevölkerung. Darüber hinaus haben die KVen Verantwortung für Qualität und Wirtschaftlichkeit der vertragsärztlichen Versorgung. In diesem Zusammenhang ist auch der gesetzlich verordnete Nachweis über die Fortbildung zu sehen, der künftig alle fünf Jahre gegenüber der KV erbracht werden muss. Der Fortbildungsnachweis kann durch die Zertifikate der Landesärztekammern oder durch andere anerkannte Zertifikate erbracht werden.
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