Wirtschaftsnachrichten für Ärzte | ARZT & WIRTSCHAFT

FAQ & Glossar

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FAQ & Glossar

Liquidität

Die Liquidität ist eine Kennziffer, die die Zahlungsfähigkeit einer Praxis ausdrückt. Sie wird in drei Stufen eingeteilt. Für kurzfristig fällige Zahlungen ist der Liquiditätsgrad I ausschlaggebend. Er zeigt an, wie viel Barmittel dem Praxisinhaber zur Verfügung stehen. Mit Liquiditätsgrad II bezeichnet man die Finanzmittel, die im Umlaufvermögen stecken, aber kurzfristig flüssig gemacht werden können (Kundenforderungen, Wertpapierbestände). Sie sind zum Beispiel eine wichtige Größe bei Kreditverhandlungen mit Banken. Der Liquiditätsgrad III umfasst das gesamte Vermögen sowie die gesamten Verbindlichkeiten.
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Liquiditätsplan

Um die Liquidität sicherzustellen, ist nicht nur ein ausreichender Gewinn erforderlich. Das erwirtschaftete Geld muss auch rechtzeitig vorhanden sein, um damit Forderungen anderer zu bezahlen. Daher ist es sinnvoll, eine systematische Aufstellung über alle erwarteten Zahlungsein- und -ausgänge der Praxis, monats- oder quartalsweise saldiert zu führen. Branchenbedingte, nicht zu vermeidende Unterdeckungen sollten durch verfügbare Kreditlinien (z. B. Kontokorrentkredit) gedeckt sein. Auf Dauer kann die Liquidität nur gesichert werden, wenn die Praxis auch rentabel arbeitet.
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Verzweifelte Ärztin vorm Computer

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Warum viele Digitalisierungsprojekte in Arztpraxen scheitern – und wie es besser geht

Die ambulante Versorgung ist längst digitaler als noch vor wenigen Jahren. Das zeigt auch das PraxisBarometer der KBV. Nutzung und Akzeptanz einzelner Anwendungen steigen, etwa bei eRezept, eAU oder elektronischer Kommunikation. Gleichzeitig berichten Praxen weiterhin von erheblichen Störungen, Medienbrüchen und Hürden an den Sektorengrenzen. Genau hier liegt das Kernproblem. Viele Digitalisierungsprojekte werden eingeführt, aber nicht konsequent als Praxisprozess gestaltet.
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Lombardkredit – Die kurzfristige Finanzspritze

Ein Lombardkredit ist ein kurz- bis mittelfristiger Kredit, bei dem der Kreditnehmer ein Pfand als Sicherheit hinterlegen muss. Dieser Pfand besteht in der Regel in einem Wertpapierdepot. Als Realkredit kann aber auch eine Immobilie als Sicherheit hinterlegt werden. Da ein Lombardkredit in der Regel für maximal zwei Jahre vergeben wird, eignet er sich nicht für die langfristige Immobilienfinanzierung. Viele Banken schließen sogar den Erwerb von Immobilien und Grundstücken mit einem Lombardkredit explizit aus. In anderen Fällen kann er aber als Überbrückung bei einem kurzfristigen Finanzbedarf oder als Zwischenfinanzierung dienen.
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