Wirtschaftsnachrichten für Ärzte | ARZT & WIRTSCHAFT

FAQ & Glossar

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Medas – Privatabrechnung
Mann mit einem eingegipsten Arm
PKV-Sozialtarife im Überblick

Standardtarif – Basistarif – Notlagentarif

Standardtarif, Basistarif und Notlagentarif – drei Tarifvarianten der privaten Krankenversicherung, die oft verwechselt werden, aber völlig unterschiedliche Regelungen haben. Für Arztpraxen ist es entscheidend, die Besonderheiten zu kennen: Von der korrekten Abrechnung über die Vergütungssätze bis hin zur Frage der Behandlungspflicht. Dieser Beitrag erklärt die wichtigsten Unterschiede und zeigt, worauf Sie bei der Behandlung und Abrechnung achten müssen.
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FAQ & Glossar

Umsatzrendite

Die Umsatzrendite ist die am häufigsten benutzte Kennzahl. Für jede Fachrichtung liegen dazu umfangreiche Vergleichszahlen bei Banken und spezialisierten Steuerberatern vor. Die Umsatzrendite wird auch Umsatzrentabilität oder englisch: Return on Sales (ROS) genannt. Sie bezeichnet das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz innerhalb eines Abrechnungszeitraums, beantwortet die Frage: “Welcher prozentuale Anteil vom Umsatz bleibt als Gewinn?”. Da die Umsatzrendite, so berechnet, allerdings Schwankungen des Steuersatzes unterliegt (z. B. durch Steuernachzahlungen oder Verlustvorträge), ist für eine vergleichende Bewertung der Rentabilität verschiedener Praxen oder Rechnungsperioden der Gewinn vor Steuern aussagekräftiger. Großunternehmen messen heutzutage in erster Linie die operative Rentabilität. Sie ziehen daher zusätzlich noch die Fremdkapitalkosten ab und berechnen nach EBIT (Earnings before interest and taxes, Gewinn vor Zinsen und Steuern).
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Überschreiten der Tagesprüfzeit

Die Tagesprüfzeit kann im Sinne der Wirtschaftlichkeitsprüfung und der Plausibilitätsprüfung nur mit konkreten Einzelleistungen überschritten werden. Um kein Interventionsrisiko heraufzubeschwören, sollten im Zweifel Leistungen aus der KV-Abrechnung gestrichen werden, weil sonst eine detaillierte Prüfung aller Leistungen durch die Prüfgremien erfolgen wird. Hier können die KV-Gremien zum Beispiel strengere Anforderungen an die Dokumentation stellen, an die in der täglichen Routine nicht gedacht wurde. Zwar kann die angesetzte Prüfzeit an zwei Tagen auch über zwölf Stunden liegen, aber ab dem dritten Tag wird geprüft.
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